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RAMADANBRIEF 02-1433

Assalamu alaikum!
Gestern habe ich einen Vortrag bei Kindern (5-16 Jahre) über den Ramadan gehalten. Ich war gerührt von ein paar Gedanken, die mich bereichert haben. Das ist der Grund, warum ich es so schnell mit euch allen teilen möchte.

„Allah taala hat uns viele Dingen verboten und wir halten uns religiös, gesellschaftlich sowie traditionell daran. Dann werden wir nich...t merken, dass wir schon willensstark sind. Wenn wir weder Schweinfleisch essen oder Alkohol trinken, dann merken wir diesen Verzicht nicht. Aber das Leben benötigt die Selbstbeherrschung, darum verbietet uns Allah taala noch Gewohnheiten wie Essen und Trinken. Dann stärken sich bei uns sowohl Selbstbeherrschung als auch Selbstkontrolle, was zur Verbesserung unseres Lebens notwendig ist“.

So eine Erfahrung haben unsere NEUEN Geschwistern im Islam, die die Gnade Allahs erreicht hat und die der Rechtleitung gefolgt sind. Sie haben mit dem Übertritt zum Islam viele Gewohnheiten aufgegeben, dadurch haben sie eine neue Stärke und Festigkeit im Glauben gespürt. Diese Erfahrung bietet Allah taala auch den gebürtigen Muslimen, indem wir einmal im Jahr auf körperliche Gewohnheiten verzichten.

Eine Schwester führt in ihrem Facebookeintrag fort:
„Wir fasten am besten, wenn wir unsere Zunge kontrollieren, indem wir nur Gutes sagen oder schweigen. Unsere Ohren kontrollieren, die nur das hören, was unsere Seele bereichert. Unsere Hände, die nur Gutes berühren oder Dinge, um anderen zu helfen. Unsere Füße, die nur zu den Orten laufen, die unsere Seele bereichern. Unser Herz, das fastet und nur für Allah fastet und in allen Handlungen Allah gedenkt und nach jeder Handlung hinterfragt, ob es dadurch Allahs Wohlgefallen erlangt hat“.

Wer den Druck der Gewohnheiten überwindet, dem bietet der Fastenmonat Ramadan eine Chance der spirituellen Erneuerung für den Rest des Jahres, als ob man während des Monats seinen AKKU auflädt. Unser Wunsch ist selbstverständlich, dass unser AKKU voll (100%) aufgeladen wird. Wir sind heute am 3. Tag des Monats (schon 10% des Monats ist vergangen). Können wir den Stand des AKKUs kontrollieren:
Schon 10% Fasten und Iftar?
Schon 10% Taraweeh?
Schon 10% Koran-Lesen?
Schon 10% Gute Taten und Spenden?
Schon 100% Gebete?
Schon 100% Bessere Beziehung zu den Eltern, Freunden, Armen und zur Gesellschaft?

Werden wir inschallah den Erfolg beim Aufladen erreichen, dann werden wir die beiden vom Propheten Muhammad versprochenen Freuden spüren: „Für den Fastenden gibt es zweimal Freude und Glück: wenn er das Fasten bricht, und wenn er seinem Herrn am Tag des Jüngsten Gerichts begegnet.“…

Haben wir beim Iftar (Abendessen) schon die Freude gespürt? Einmal, dass Allah uns den Erfolg des Fastens ermöglicht hat; und einmal, dass wir „endlich“ etwas zum Essen und zum Trinken bekommen haben. Eine Freude, die wir nicht in diesem Ausmaß spüren, wenn wir vom Fasten wegen Krankheit oder Reise befreit sind. Auch „Fasten-Betrüger“, die nicht vollständig gefastet haben, erkennen wir daran, dass ihre Freude nicht vollkommen ist.

Die größere Freude spüren aber die Fastenden am Jüngsten Tag. Einerseits wird man die Summe aller Freuden auf einmal genießen. Andererseits wird man den Passierschein durch das Paradiestor „AL-RAYYAN“ ins Paradies eintreten. Ein besonderes Tor, durch das nur die Fastenden ins Paradies gelangen, wenn alle eingetreten sind, wird die Tür geschlossen.

Möge Allah taala uns das Treffen vor und hinter diesem Tor ermöglichen,… Amin!

Wassalam Ahmad Al-Khalifa

 

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